Olympisch Schnellfeuer Pistole (OSP)

Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich hier um eine olympische Disziplin.

 

Ausgetragen werden die Wettkämpfe auf 25 Meter Entfernung unter Verwendung von Kleinkaliber Sportpistolen, bei Spitzenschützen ausschließlich Spezialanfertigungen, bei mir ein handelsübliches Standardmodell.

 

Auch hier kann man von einer Königsdisziplin sprechen, werden die Akteure doch in einer ganz besonderen Weise gefordert. Es gibt drei verschiedene Teildisziplinen, die in 8, 6 oder 4 Sekunden zu absolvieren sind. Innerhalb dieser Zeit müssen die Schützinnen und Schützen jeweils 5 Schüsse abgeben.

 

Der eigentliche Ablauf ist dabei bei allen Zeiten prinzipiell immer gleich.

Aus der Fertighaltung heraus wird nach dem Startkommando der Arm angehoben, die erste Scheibe anvisiert, der erste Schuss ausgelöst, der Arm in der Waagerechten zur zweiten Scheibe bewegt, visiert, der zweite Schuss ausgelöst, der Arm in der Waagerechten zur dritten Scheibe bewegt, visiert, ... und das bis hoffentlich innerhalb der erlaubten Zeit alle 5 Wertungsschüsse abgegeben sind.

 

Also sind hier, wie beim Biathlon, 5 waagerecht angeordnete Ziele zu treffen und das in kürzester Zeit. Die 5 Schüsse innerhalb von 8 Sekunden haben mir nie Probleme bereitet, bei 6 Sekunden wird es schon eine mittlere Herausforderung, aber die 4 Sekundenserie ist ohne intensives Training kaum zu bewältigen. Hier kommt es regelmäßig zu Fehlschüssen und oft wird das Gesamtergebnis hier entschieden. Auch wenn ich hier schon einige wenige Erfolgserlebnisse verbuchen konnte, so wird es wohl nie meine Lieblingsdisziplin werden, nicht zuletzt deshalb weil man einen kompletten 25 Meter Schießstand für sich allein benötigt.